Willkommen am virtuellen Umweltstand!

Update: 07.02.2020

Vom Wissen zur Nachhaltigkeit

Wachsende Probleme in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht machen eine Transformation unserer Welt in Richtung Nachhaltigkeit zwingend notwendig. Zur Realisierung haben im September 2015 alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 als Zukunftsvertrag mit Zielen für die nachhaltige Entwicklung beschlossen. Der Aktionsplan ist verbindlich! Regierungen tragen die Hauptverantwortung für die Verwirklichung der nachhaltigen Entwicklung. Den Bürgern obliegen entsprechende Kontroll- und Mitwirkungspflichten.
Die anstehenden Transformationen können jedoch nicht ohne Bewusstseinsänderungen stattfinden und diese gelingen nur, wenn den Menschen die gemeinschaftlichen Zusammenhänge klar sind. Dafür ist Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unerlässlich!

Alle lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen leisten bereits einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung/BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung). Unser Umweltstand unterstützt ebenso die Umsetzung der Nachhaltigkeit. Im Mittelpunkt unserer Angebote stehen Umwelttipps und Anregungen für die Umweltbildung/BNE durch Naturkontakte. Besonders unser Umweltstand-Umweltwettbewerb hat sich als Bildungsinstrument bestens bewährt. Die von uns initiierten Naturkontakte forcieren unentbehrliche Kenntnisse und Fähigkeiten, sie sind eine zentrale Basis des Wissenserwerbs für die notwendigen Bewusstseinsänderungen. Da Kenntnisse entscheidend für das Verhalten von Menschen sind, prägen Naturkontakte insofern auch die Umwelt ganz erheblich. Gleichfalls fördern Naturkontakte die Gesundheit von Geist und Körper.

Derzeit gibt es eine zunehmende Entfremdung von der Natur. Das hat einen extrem negativen Einfluss auf den Umgang mit natürlichen Ressourcen bzw. Ökosystemen. Als Teil der Natur sind Menschen auf intakte Ökosysteme angewiesen. Nur auf Grundlage einer biodiversen Umwelt kann die Natur überlebensnotwendige Leistungen erbringen. Nahrungsmittel- und Rohstoffversorgung, genetische Ressourcen, Schadstoffabbau (Boden, Wasser), Luft- und Klimafunktionen, Hochwasserschutz oder Bildungs-, Freizeit- und Erholungsfunktionen können das erforderliche Niveau allein auf Basis der Wechselwirkungen einer umfassenden biologischen Vielfalt erreichen.

Die Menschen müssen sich stärker auf die Natur einlassen, ihr wieder mehr Raum geben und den schädlichen Umweltveränderungen aktiv entgegenwirken. Damit entsteht das Rüstzeug für heutige und zukünftige Herausforderungen. Die Beachtung unserer Umwelttipps ist ein bewährter Anfang für Umweltaktionen, die Kompetenzgewinne und das nachhaltige Leben unterstützen!

Transformation aller Systemstrukturen

Klimaprobleme stellen aktuell die größten Risiken für das Leben dar. Komplexe Zusammenhänge machen die anstehenden Umgestaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen erforderlich. Immer höhere Renditeforderungen der entfesselten Finanzindustrie, ressourcenvernichtende Energieerzeugungsarten, eine industrielle Landwirtschaft die Wasser, Luft und Boden vergiftet, Massentierhaltung, Überbevölkerung, Massentourismus, Umweltschäden, Artensterben, Ungleichheit, Armut, Hunger, Gewalt, Krieg, globale Kleinstaaterei sowie viele andere Problemfelder gilt es zu überwinden. Dabei ist jedoch keinesfalls das von Politikern ersehnte ewige Wirtschaftswachstum hilfreich, sondern nur der Verzicht auf entbehrlichen Konsum. Der ungehemmte Ressourcenverbrauch aus Profitgier oder für reine Spaß- und Freizeitbelange ist zu beenden. Alle Beeinträchtigungen natürlicher Lebensgrundlagen gehen besonders zulasten des Gemeinwohls zukünftiger Generationen.

Aktivieren wir die kollektive Intelligenz, um wieder in Kontakt mit der Wirklichkeit zu kommen und Zusammenhänge zu erkennen. Damit der notwendige Wandel im Bewusstsein und in allen Systemstrukturen ankommt. Lokale Transformationen zur Nachhaltigkeit finden bereits statt, diese sind nun auf nationale und globale Ebenen zu übertragen.

Vor allem wegen der Wechselwirkungen die von derzeitigen Problemen ausgehen und den damit verbundenen Wirkungsketten, die Probleme wirkungsverstärkend in Erscheinung treten lassen, müssen alle Systemstrukturen zur Nachhaltigkeit transformiert werden.

Für eine lebenswerte Zukunft muss Wissen zur Nachhaltigkeit erworben und durch Handlungen umgesetzt werden. Jeder Einzelne kann so der organisierten Verantwortungslosigkeit einen Riegel vorschieben und die Entkopplung zwischen dem Denken/Reden und Tun beseitigen. Kooperative Handlungsweisen helfen bei der Umstellung.

Nur mit unverzüglichen und kompletten Transformationen bzw. Umstellungen zur Nachhaltigkeit können nachfolgende Generationen annehmbare klimatische Bedingungen und intakte Ökosysteme auf der Erde vorfinden!

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