Umweltwettbewerbe ergänzen den Schulunterricht

[Update/Autor: 21.04.2021/AGU]

Der Umgang mit der Natur/Umwelt erfordert hinreichende Sorgfalt. Zur Interessenförderung und Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen sind Umweltwettbewerbe bestens geeignet. Durch BNE unterstützen Umweltwettbewerbe die Transformation unserer Welt zur Nachhaltigkeit.

Beim Wettbewerb können die Teilnehmer ihre Kompetenzen mit spannenden Methoden unabhängig vom Schulunterricht ausbauen sowie ihre Natur- und Umweltbetrachtungen vertiefen. Dabei offenbaren sich meist auch Umweltprobleme und entsprechende Lösungen können gefunden oder eingeleitet werden. Der Zuwachs an Wissen und Fähigkeiten sowie die Problembearbeitung forcieren die nachhaltige Entwicklung.

Allgemein sind Schülerwettbewerbe auch eine interessante Art und Weise der individuellen Förderung von Kindern/Jugendlichen. Beim Wettbewerb werden zentrale Kompetenzen erworben sowie Begabungen geweckt und entwickelt. Gleichfalls verbessern sich Selbständigkeit, Kreativität und Ideenreichtum. Außerdem wächst die Begeisterung für Wissenschaft und Forschung bzw. der Entdeckerdrang. Für Wettbewerbsteilnehmer und Gesellschaft eröffnen sich durch Umweltwettbewerbe neue Zukunftsperspektiven.

Selbst die Profilbildung der Schule profitiert von Wettbewerben. Jede Mitwirkung ist ein Teil des Schullebens bzw. Schulprogramms. Gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen bereichern die schulische Arbeit und sorgen für die Weiterentwicklung des Unterrichts.

Umweltwettbewerbe sind eine wertvolle Ergänzung für den Unterricht in der Schule und zur Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entsprechend der Agenda 2030 unerlässlich. Eine Wettbewerbskultur an den Schulen, bei der Aufgabenteile im regulären Unterricht bearbeitet werden und fachliche Vorbereitungen auf den Wettbewerb stattfinden, wirkt sehr positiv auf das Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler.

Der Vergleich mit anderen Teilnehmern stärkt die Leistungsbereitschaft. Fachübergreifendes Denken und Arbeiten, die Verbindung von Theorie und Praxis sowie kommunikative Fähigkeiten sind erforderlich, um am Ende des Wettbewerbsprozesses eine perfekte Projektpräsentation abzuliefern. Die Möglichkeiten die Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, Projekte von einer Fachjury beurteilen zu lassen, Prämien zu erringen oder die Kommunikation mit Alternativdenkenden verstärken das Selbstbewusstsein. Damit wird die nachhaltige Lebensgestaltung auf Grundlage des eigenen Urteilsvermögens intensiviert.

Herausforderungen auf Schritt und Tritt

Schülerinnen und Schüler müssen sich in die Zukunftsgestaltung einmischen und die Umwelt schützen. Bei Umweltwettbewerben geht es darum Probleme in Natur und Umwelt zu erkennen, kreative Lösungen dafür zu suchen und deren Realisierung einzuleiten. Oftmals ist die Dokumentation eines Problems bereits der entscheidende Schritt zur Lösung. Ortskenntnisse sind dabei ein wichtiges Hilfsmittel.

Abgase in der Luft, Müll bis zum Horizont, überdüngte Felder, Güllebakterien im Grundwasser, Gifte in der Nahrung, extreme Klimaveränderungen und zahlreiche weitere Probleme bedrohen nicht nur das Leben direkt vor Ort. Die Umweltwettbewerbe bieten vielfältige Anreize sich Problemen zu stellen. Durch die Teilnahme verbessert sich das Engagement für den Umwelt- und Naturschutz, gleichfalls wird die Bewältigung der Zukunfts-Herausforderungen unterstützt.

Schule muss mehr als ein Lernraum sein, vor allem ein Ort des sozialen Miteinanders der ganzen Gesellschaft. Die Zukunft muss mit neuen Ideen und effektiven Problemlösungen realisiert werden. Dabei helfen die Wettbewerbe. Sie regen an, sich intensiv mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen und unterstützen selbständige, kreative und kooperative Arbeitsformen.

Wettbewerbsgalerie am Umweltstand

Die nachfolgende Zusammenstellung zeigt unsere Seiten zum Umweltstand-Umweltwettbewerb sowie zu anderen Umweltwettbewerben. Der Aufruf erfolgt per Mausklick auf den betreffenden Link. Generelle Informationen können über die Menüpunkte in der Fußzeile aufgerufen werden.

Externe Umweltwettbewerbe /
Wettbewerbsaufstellung
   

. . .