Konzept des Umweltstand-Umweltwettbewerbs

[Update/Autor: 28.11.2022/ag-u.team]

Ausgangspunkte

Der Umweltstand-Umweltwettbewerb (U-UW) wird als Projektwettbewerb für Erfurter Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7-12 durchgeführt. Diese Altersgruppe kann wissenschaftliche Arbeitsweisen mittels gängiger Projektvorbereitungen und Konsultationen vortrefflich umsetzen. Beim Wettbewerb sollen sich entsprechende Projektgruppen auf kreative Weise mit dem Thema »Natur in Erfurt« auseinandersetzen, um die nachhaltige Entwicklung im direkten Wohnumfeld zu unterstützen.

Im Bereich der Nachhaltigkeit gibt es aktuell noch vielfältige Probleme, auch zahlreiche Naturflächen in der Stadt sind betroffen. Der viel zu große Ressourcenbedarf der Menschen führt z. B. zu Biodiversitätsverlusten und Klimaveränderungen. Auswirkungen, Ursachen, Zusammenhänge und Lösungen von Umweltproblemen können beim Wettbewerb mit Hilfe der Natur- und Umweltuntersuchungen aufgezeigt werden.

Kompetenzen für nachhaltiges Handeln

Die vorgesehenen Naturkontakte/Naturerkundungen (Erforschung/Veranschaulichung der ökologischen Situation) führen bei sorgfältiger Umsetzung zum Aufbau wichtiger Naturerfahrungen/Umweltkompetenzen (Faktenwissen, Werte, Fähigkeiten, Urteilsvermögen ...). Die neuen Kompetenzen fördern nachhaltige Verhaltensweisen. Außerdem stehen durch die Beobachtungen, Analysen und Dokumentationen neueste Umweltdaten als Grundlage für weitere Aktionen zur Verfügung. Daraus resultierende Problemlösungen intensivieren zusätzlich die nachhaltige Entwicklung.

Mehrere Faktoren unterstützen das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. Beispielsweise hat jeder Einwohner verstärkte Interessen am Umfeld und vielfältige Ortskenntnisse der Wettbewerbsteilnehmer ermöglichen sehr effektive Blicke auf den Stand der Umwelt. Auf Grundlage aktueller Umweltdaten und genauer Ortskenntnisse finden sich auch Problemlösungen, die breite gesellschaftliche Akzeptanz erlangen.

Ideen sind gefragt

Wer Ideen für einen Wettbewerbsbeitrag hat oder Pflanzen/Tiere dokumentieren kann, sollte ein entsprechendes Wettbewerbsprojekt starten. Effektive Kenntniserweiterungen (BNE) können so mit wichtigen Natur- und Umweltschutzmaßnahmen kombiniert werden. Bei fehlender Inspiration helfen eventuell unsere »Projektanregungen«, zudem gibt es im Bereich »Umweltkunde« Angebote zum Wissenserwerb.

Unser spezielles Erkundungsprotokoll (siehe Datentabelle) bietet einen hilfreichen Rahmen für die Artendokumentation und macht eine diesbezügliche Erkundung überschaubar. Mit dem Formularausdruck können wichtige Erkundungsergebnisse vor Ort fixiert und im Nachgang am PC eingegeben werden. Die ausgefüllte Digitalvariante hat wesentliche Präsentations- und Auswertungsvorteile. Gegebenenfalls können damit auch notwendige Maßnahmen zum Schutz von Flora und Fauna umgehend veranlasst werden. Bei einer optimalen Formularnutzung sind effektive Bildungsergebnisse bzw. entscheidende Kompetenzgewinne (BNE) und Lösungsansätze für Umweltprobleme gang und gäbe.

Fotobeispiele für Wettbewerbsbeiträge (Registerauszug; Bildtexte siehe Naturkontakte/Belege/BNE-Aktei 2020)

Wettbewerbsbeteiligung lohnt sich

Wettbewerbe ergänzen die Möglichkeiten des Bildungswesens. Junge Umwelt- und Naturschützer sind aufgerufen, am Umweltstand-Umweltwettbewerb (U-UW) teilzunehmen. Durch die Teilnahme wird die Nachhaltigkeit auf besondere Art und Weise unterstützt. Der Zuwachs an Wissen und Fähigkeiten sorgt für nachhaltigere Lebensweisen, zusätzlich unterstützen Problemlösungen die nachhaltige Entwicklung. Ferner können beim Wettbewerb die außergewöhnlich interessierten, talentierten und leistungsbereiten Schülerinnen und Schüler erkannt und angemessen gefördert werden. Außerdem gibt es Gewinnchancen. Gegebenenfalls können durch Preisgelder die Klassenkassen aufgefüllt und neue Projekte gestartet werden. Vor allem entstehen bei gemeinsamen Aktionen mit Gleichgesinnten vielfältige Netzwerke und eventuell sogar Freundschaften fürs Leben. Die Beteiligung am Umweltwettbewerb ist also auf jeden Fall lohnenswert.